INVADE Projekt Polyscore

Projekt ISAR-P

Bestimmung der Inzidenz von Vorhofflimmern mittels eines 72-Stunden EKGs bei Teilnehmern mit Norm- und Mikroalbuminurie im Rahmen des Interventionsprojekts INVADE

Worum geht es bei dem Projekt?

Vorhofflimmern und Niereninsuffizienz haben gemeinsame Risikofaktoren. Möglicherweise besteht ein kausaler Zusammenhang dieser Erkrankungen z.B. über die sympathische Aktivierung oder das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System.

In diesem Projekt soll untersucht werden, ob ein Zusammenhang zwischen Mikroalbuminurie und Vorhofflimmern besteht, um Menschen mit erhöhtem Risiko frühzeitig zu erfassen.

Die bisherige Auswertung der gesamten INVADE-Population ergab eine erhöhte Prävalenz von Vorhofflimmern bei einer einzelnen 12-Kanal-EKG-Untersuchung bei Teilnehmern mit Mikroalbuminurie im Vergleich zu Teilnehmern mit Normalbuminurie.

Im Rahmen unseres Projekts soll bei den Teilnehmern, die zwischen 65 und 75 Jahren alt sind, mit der 72-Stunden-EKG-Messung festgestellt werden, ob in diesen 3 Tagen Vorhofflimmern auftritt.

Ablauf

Die Teilnehmer erhalten anfangs bei Ihrem Hausarzt eine Standard-EKG-Untersuchung. Im Anschluss daran wird Ihnen einmalig das tragbare Langzeit-EKG-Gerät von einer INVADE Mitarbeiterin angelegt und nach drei Tagen wieder abgenommen. Ferner wird zum Zeitpunkt des Anlegens und Abnehmens des Landzeit-EKG-Geräts eine Urinprobe zur Untersuchung der Nierenwerte (Albumin und Kreatinin) genommen.  

 

Studienleitung

Die wissenschaftliche Studienleitung lag bei PD Dr. med. Holger Poppert von der Klinik für Neurologie der TU München. Bei INVADE ist der Vorstandsvorsitzende des INVADE e.V. Othmar Gotzler für das Projekt verantwortlich.


Die Custo Watch ist ein Langzeit-EKG-Gerät, das für den Patienten sehr komfortabel ist.
Custo Watch mit Belt und Guard

    Für die Untersuchungen verwenden wir das Langzeit-EKG-Gerät Custo Watch der
    Firma Custo Med.